Langsam wird es wieder Sommer. Vor wenigen Tagen begann der Frühling. In Zukunft wird man nicht nur Net- oder Notebook-Nutzer in Bahnen sehen, die mit Surfsticks mobil ins Internet gehen, sondern auch die Parks werden wieder bevölkert werden. Surf-Sticks sind dabei die perfekte Möglichkeit um mit dem Netbook im Park Nachrichten zu lesen oder ein Youtube-Video zu gucken. Auch Facebook-Freunden kann so mitgeteilt werden, dass man sich gerade im Park befindet. Bei der Wahl des entsprechenden Surfsticks sollte man jedoch auf einige Einschränkungen achten. Gerade bei Prepaid-Anbietern finden sich noch Surfstick-Modelle die teilweise veraltet sind. Die Surfsticks können dann beispielsweise nicht die, im Netz des Anbieters, zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten nutzen. So bietet die Mobilfunksparte des Lebensmitteldiscounters Lidl beispielsweise den Surfstick Huawei E1550 an. Dieser erreicht bis zu 3,6 MBit/s im Downstream. Realisiert wird der Mobilfunktarif aber im Netz von o2. Dieses erreicht jedoch weit verbreitet bis zu 7,2 MBit/s. Der Surfstick leistet folglich weniger als das Netz kann.
Neben den technischen Fähigkeiten der Surfsticks sollte auch auf die Netzabdeckung des jeweiligen Mobilfunknetzbetreibers geachtet werden. Ein schneller UMTS-Surf-Stick der bis zu 7,2 MBit/s erreicht, ist im derzeit noch im Ausbau befindliche E-Plus-Netz, eher schlecht aufgehoben. Hier reicht ein langsamer Stick mit unter aus. Wer viel mit dem Note- oder Netbook unterwegs ist und den Surfstick dabei auch im Ausland nutzen will, der sollte darauf achten, dass der Stick keinen SIM-Lock hat. Eine Nutzung einer ausländischen SIM-Karte wäre in diesem Moment nicht mehr möglich.